Celebrities und Mode

Seit dem es Celebrities gibt, stehen sie in einer Verbindung zur Mode. Das beginnt mit einem Kleid oder Anzug, vom Lieblingsdesigner, über gute Kontakte in die Modewelt, bis hin zur Selbstverwirklichung, als Model oder sogar Designer. Diese Menschen stehen im Mittelpunkt und auf jeder Veranstaltung sind etliche Kameras auf sie gerichtet. Es gibt keinen leichteren Weg, für ein Modelabel seine Werke zu präsentieren.

Alles begann noch in der Zeit der Stummfilme, 1910 wurden erstmalig Schauspieler namentlich in einem Filmabspann genannt, um eine Bindung zwischen Zuschauer und Schauspieler zu erwirken. Dadurch bekamen Schauspieler ein eigenes Image und wurden als Einzelperson bekannter, der aufstieg der Stars. Doch brauchte es etwas, um diese neu entwickelte Position zu interblieren.

Heute sieht man Marilyn Monroe, so wie Grace Kelly als die richtigen ersten Stars. Monroes Aufstieg startete in der Mode, durch Fotoaufnahmen an ihrem ehemaligen Arbeitsplatz, der U.S. Army, gelang sie zum Modeln und später zum Film. Sie ist bis heute einer der inspiriernsten Frauen der Welt und erscheint auch noch Jahre nach ihrem Tod auf dem Cover von bekannten Zeitschriften, wie der Vogue, Cosmopoliton oder Vanityfair, aber auch zur Inspiration der Chanel No.5 Kampange, von 2013, trug sie bei. Dabei geht es um ein Interview, in dem Monroe drüber spricht, was sie Nachts trägt und das ist keine Pyjama oder ein Nachthemd, sonder natürlich ausschließlich das meistverkaufte Parfüm der Welt. Während ihrer Lebzeiten, war sie aber vor allem in gutem Kontakt zum Designer William Travilla. Dieser kleidetet zwar unzählige Berühmtheiten ein, doch nur Marilyn wurde zu seiner Muse und verhalf ihm selbst zu Bekanntheit. Travilla begann als Kostüm-Desinger und fertigte Kleider für acht Filme in den Monroe mitspielt. Dadurch entstand ihre Freundschaft und er begann auch Kleider außerhalb der Filmkulissen für sie zu kreieren.

In der heutigen Zeit sind die Stars mehr als nur Muse, sie wollen Teil der Mode sein und mitwirken in dieser Welt.

So sind es heute nicht mehr nur Schauspieler die im Mittelpunkt stehen. Musiker, Sportler , aber auch Realityshow Stars tauchen ein in die Modeindustrie. Mit Keeping up with the Kadashians wurde die Familie Jenner/Kadashian weltweit bekannt, darauf hin begann die ganze Familie auch Teil der Mode zu werden. Dabei stehen vor allem die Töchter in Verbindung, aber auch Mutter Kris Jenner hat ihre Kontakte. So ist sie mit Valentino Geschäftsführer Giancarlo Giammetti, Valentino Garavani selbst, so wie Olivier Rousteing, Creative Director bei Balmain, und Riccardo Tisci, Creative Director für Givenchy, befreundet. Selbst verkauft sie gerade eine eigenere Schmuck Kollektion und managed weiterhin die Geschäfte ihrer Töchter. Mit 11Millionen followern hat sie die kleinste Fangemeinde, der Familie, auf Instagram. Dagegen hat die Tochter mit den wenigsten Followern, Kourtney Kadashian, alleine schon 34Millionen Fans. Sie hat gemeinsam mit ihren beiden Schwestern Khloé Kardashian, 42 Millionen Follower auf Instagram, und Kim Kardashian West, mit über 60 Millionen wohl die meisten Fans auf Instagram, eine eigene Make up Linie, mit dem Namen Kardashian Beauty und die Modeboutique-Kette D-A-S-H . Ebenfalls in der Kosmetik-Idustrie ist die jüngste der Schwestern Kylie Jenner, mit ihrer eigenen flüssigen Lippenstift Line, Lipkit by Kylie. Außerdem war Kylie auf dem Cover der Teen Vogue, Cosmopolitan und Elle. Aktuell steht sie in Kontakt mit Puma für eine Sportkollektion.

Doch kann sie dabei nicht mit ihrer älteren Schwester Kendall Jenner mithalten. Sie gehört aktuell zu einen der bekanntesten Models der Welt und zierte mehrfach das Cover der Vogue Ausgaben, darunter die Pariser, die japanische und die teen. Des weiteren lief sie schon für Chanel, Balmain, Versace und viele weitere namenhafte Marken. Dabei kann sich das junge Modell auf die Hilfe ihrer Mutter und Managerin, Kris, verlassen, welche ihr den direkten Weg auf den Victoria´s Secret Runway ermöglichte und das ohne Casting. Kim ist wohl die bekannteste Kardashian und ein gern gesehener Gast auf Modeevents. Sie ist ein modisches Vorbild für viele und auf ihrer Seite, http://www.kimkardashianwest.com, postet sie Beiträge über Lifestyle, Beauty und ihr Leben. Der Name Kim Kardashian ist mittlerweile eine Marke und steht für unterschiedlichste Produkte wie Kosmetik, Apps und Mode. Seit 2014 ist Kim mit Rapper Kanye West verheiratet und sie haben zwei gemeinsame Kinder. Die große Tochter, North West, ist mit ihren zwei Jahren, im Internet, schon eine echte kleine Stil Ikone. Mit ihren coolen Outfits klaut sie oft auch Mama und Papa die Show. Man könnte sagen sie wurde in die Mode rein geboren, so war sie im Alter von einem Jahr, das erste mal auf der New York Fashion Week. Bei der Yeezy Season 2 Show vom Papa. Natürlich Frontrow auf dem Schoß von Mama, direkt neben Anna Wintour, Chefredakteurin der US-amerikanischen Vogue . Mittlerweile ist Kanye Wests dritte Season auf dem Laufsteg gewesen. Dabei füllte er, während der New York Fashion Week 2016, den Madison Square Garden und präsentierte ,im Hintergrund, sein neues Album „The Life of Pablo“.

Aber auch andere Musiker führen ein erfolgreiches Doppelleben in der Mode, wie zum Beispiel die Wolf Gang, um Rapper Taylor the Creator, zusammen gründeten sie das Label Golf Wang. In erster Linie geht es dabei um Merchandising des Rap-Labels, nur sind sie damit weit entfernten von den typischen Bandshirts. So gibt es zur Kollektion immer ein eigenes Lookbook, bei dem so mancher Desinger neidisch werden könnte. Für die Zukunft ist sogar eine Show geplant.

Alle Bilder von Sarah Judith

 

Aber auch Sängerin Rihanna Fenty überzeugt als Creative Director und Brand Ambassador, bei Puma, und bringt so die Marke auf eine höhere Ebene, weg vom Sport. Rihanna selbst sagt über ihre neue Aufgabe folgendes, “partnering with PUMA has given me the opportunity to create pieces that are unique and unexpected. I really wanted to dig into their archive and give classic silhouettes my own spin.” Genau dieser Einfluss auf den klassischen Puma-Stil bringt die Veränderung und wird das Unternehmen auch in Zukunft voranbringen. Aber auch in Deutschland beginne nun Musiker ihren Stil zu vermarkten. Der Offenbacher Rapper Haftbefehl gründete seine eigene Modemarke mit dem Namen Chabo IIVII und kreiert so eine eigene sportliche Streetfashion Kollektion. Dabei geht es dem Rapper nicht nur um Lifestyle und „fresh“ auszusehen, sondern auch immer bereit zu sein. Es ist egal wo man her kommt, Hauptsache man identifiziert sich mit der Marke und man ist ein Chabo. Zu diesen Anhängern gehört auch der erfolgreiche Männer-Mode Blogger, Carl Jakob Haupt, der die Chabo-Wear in seinen Street-Style einbaut. Doch ist die Idee von Musikern mit eigenem Modelabel keine richtig neue. So gründetet bereits 1991 das Beastie Boys Mitglied, Mike D, X-Large und schuff durch Selbstvermarktung ein erfolgreiches Skatelabel. Auch andere Hip-Hop-Legenden gründeten ihr eigens Label, um Teil dieser profitablen Modenische zu werden. Russell Simmons gründete, im Jahr 1992, Phat Farm, um Mode für „HipHopper“ zu machen, von der die großen Modedesigner keine Ahnung hätten. Gemeinsam mit seinem Bruder Joseph Simmons aka Reverend Run, von „Run DMC“, verkauft er Sneakers und Streetwear. Auch das Unternehmen „Rocawear“ hat seinen Ursprung in der Rap-Musik, so wurde es von Rapper und Produzenten Shawn Carter, alias Jay Z, gegründet und aufgebaut. Jedoch geht der Sprung auch andersrum, so wie bei Streetwear Label A Bathing Ape Gründer, Nigo. Der Modedesigner produziert auf seinem neuen Plattenlabel „Ape Sounds“ junge japanische Rap-Künstler. Vor allem kollaborieren aber auch viele Musiker mit großen Unternehmen, wie ASAP Rocky mit Guess, Adel mit ihrer Plus-Size Linie für Burberry, M.I.A und Lady Gaga beide für Versace. Der wohl größte Partner für Musiker ist Adidas, mit über 50 Kollaborationen, gemeinsam mit bekannten Namen, wie Daft Punk, Pharrell Williams und Rita Ora.

Die Verbindung zwischen Mode und Musik ist sehr fließend und könnte nicht ohne einander auskommen. Vor allem im Bereich Streetwear überschneidet sich die Verbindung zwischen Design und Musik, sodass Musiker nicht nur die Hintergrundmusik für Mode abliefern sondern aktiv in die Gestaltung der Kleidung eingreifen und das oftmals mit großem Erfolg. Aber auch andere Berühmtheiten, werden in der Zukunft weiter Einfluss haben, eigene Trends kreieren, modeln und selbst designen. So lange Celebrites an der Spitze, der Follower-Charts, stehen wird das auch so bleiben. Das Wichtigste bleibt nämlich die Reichweite und je mehr Fans man hat, desto größer wird dieser Einfluss.

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